Von Claudia Roßkopf, erschienen im Ausstellungskatalog ZWISCHEN GESTALTEN | HELGA GEBERT. Erzählen in Bild und Wort, herausgegeben von GRIMMWELT Kassel gGmbH im KERBER Verlag und auf kubi-online.de
Wie werden antagonistische Figuren in Märchenillustrationen dargestellt – und welche ästhetischen Bildungspotenziale entfalten solche Darstellungen? Der Beitrag untersucht an Bildern der Illustratorin Helga Gebert, wie deren Figuren sich einer eindeutigen Zuordnung entziehen.
Anhand von vier Beispielen aus dem Kontext internationaler Märchensammlungen wird gezeigt, wie Ambivalenz wirkt und ästhetischeVerhandlungsräume öffnet. Im Rückgriff auf den Begriff der Ver-Mittlung (Sternfeld) wird argumentiert, dass Illustrationen nicht nur Texte begleiten, sondern als ästhetische Räume fungieren – die zur Verhandlung von Deutungen einladen, statt Eindeutigkeit zu vermitteln. Der Beitrag ist im Kontext der Ausstellung ZWISCHEN GESTALTEN | HELGA GEBERT. Erzählen in Bild und Wort entstanden (GRIMMWELT Kassel gGmbH, 12|06|2026–24|01|2027).
Den vollständigen Artikel finden Sie frei zugänglich hier.
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