Das Waldhaus

»Ein armer Holzhauer lebte mit seiner Frau und drei Töchtern in einer kleinen Hütte an dem Rande eines einsamen Waldes. Eines Morgens, als er wieder an seine Arbeit wollte, sagte er zu seiner Frau, „laß mir mein Mittagsbrot von dem ältesten Mädchen hinaus in den Wald bringen, ich werde sonst nicht fertig. Und damit es sich nicht verirrt,“ setzte er hinzu, „so will ich einen Beutel mit Hirsen mitnehmen und die Körner auf den Weg streuen.“ Als nun die Sonne mitten über dem Walde stand, machte sich das Mädchen mit einem Topf voll Suppe auf den Weg.«  

Wer jetzt denkt „»Hänsel und Gretel« habe ich aber anders in Erinnerung“, liegt goldrichtig. Denn das ist der Anfang vom Märchen »Das Waldhaus«. Ob das Mädchen sich dank der ausgestreuten Linsen wirklich nicht verläuft, erzählt euch Andrea C. Ortolano.

Viel Spaß!

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