Grimm

Kinder- und Hausmärchen

Märchenhaft

Den Klang von Märchen haben seit Generationen die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm geprägt. Jacob und Wilhelm Grimm wollten volkstümliches Erzählgut vor dem Vergessen bewahren und haben damit der Nachwelt diese einzigartige Märchensammlung beschert.

Illustration aus dem Märchen Dornröschen, ©GRIMMWELT / Künstler Markus Lefrançois

Illustration aus dem Märchen Aschenputtel, ©GRIMMWELT / Künstler Markus Lefrançois

Schrittweise

1806 begannen die Grimms von Kassel aus mit dem Märchensammeln. Sechs Jahre später erschien kurz vor Weihnachten die erste Ausgabe der Kinder- und Hausmärchen. Diese war noch mit Anmerkungen und Textfragmenten versehen und sollte die Leser zur Mitarbeit an der Sammlung anregen. Vielfältige Überarbeitungen folgten bis zum Erscheinen der illustrierten „Kleinen Ausgabe" im Jahr 1825, mit der die Brüder weltberühmt wurden.

Ergiebig

Den Stoff für die Märchen lieferten überwiegend Frauen des Bürgertums und des Adels, die ihre Märchen wiederum von Bediensteten, Bauern und Handeltreibenden übernahmen. Als wichtigste Quelle gilt Dorothea Viehmann, die über einen überregionalen Märchenschatz und einen beinah druckreifen Erzählstil verfügte.

UnZweifelhaft

Kinder- und Hausmärchen mit handschriftlichen Notizen, ©Stadt Kassel

Von den Brüdern Grimm als volkskundliche Dokumentation und Kinderbuch mit Erziehungscharakter gemeint, wurden die Kinder- und Hausmärchen in ihrer Entwicklungsgeschichte auch kritisch hinterfragt. Nach dem Zweiten Weltkrieg als fragwürdige Kinderliteratur eingestuft, sind sie heutzutage für ein zuversichtliches Weltverständnis pädagogisch rehabilitiert.

Stöbern Sie selbst in den Märchen:

Die Digitalisierung der Handexemplare der Grimmschen Kinder- und Hausmärchen ist Teil eines Kooperationsprojekts zwischen Stadt Kassel und Universität Kassel. 

 

 

 

 

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